Heute stellen wir Euch ein weiteres, nützliches Zubehör für die Fotografie / Video – Produktion mit DSLR / DSLM Kameras von KL&F Concept vor. Für was ein ND Filter ist und wie sich der ND Filter 62mm CPL&ND2-ND32 schlägt, dass lest Ihr hier.

Über K&F Concept

K & F Concept wurde 2011 gegründet und ist ein Anbieter von raffinierten fotografischen Lösungen aus einer Hand.

Spezialisiert auf Design, Forschung, Herstellung und Vermarktung von Fotozubehör.

Bestrebt, professionelle und innovative Produkte zu entwickeln, die von einem freundlichen und reaktionsschnellen Service unterstützt werden, um Kunden auf der ganzen Welt zu begeistern.

Die Verarbeitung des variablen ND Filters ist top. Anders wie bei „Billigmodellen“ ist hier alles aus Metall gefertigt und lässt sich ohne Probleme auf das Objektiv schrauben.

Super finden wir, dass auch der Objektivdeckel auf dem ND filter genutzt werden kann und Ihr somit diesen vor Schäden schützen könnt.

Was ist ein ND Filter?

Unter Neutraldichtefilter (ND-Filter, Neutralfilter, meist Graufilter) versteht man in der Fotografie gefasste Glas- oder Kunststoffscheiben von optischer Güte, die vor das Objektiv des Fotoapparats geschraubt oder gesteckt werden, um gleichmäßige Abdunklung im Bild zu erzielen. Neutraldichtefilter sind ebenfalls in der Filmkamera- und Fernsehkameratechnik sowie in der Lichttechnik in Gebrauch. Sie sind homogen neutralgrau eingefärbt, so dass die Farbwiedergabe nicht verfälscht wird. In der Praxis findet man bei den verschiedenen Herstellern allerdings oft unterschiedliche Farbstiche, die in der Bildnachbearbeitung entfernt werden müssen.

Für die Sonnenbeobachtung werden spezielle Neutralfilter, Sonnenfilter, verwendet, die allerdings nur weniger als 0,1 Promille der Sonnenstrahlung durchlassen dürfen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Neutraldichtefilter

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Anwendung:

In der Fotografie kann die Verminderung der durch das Objektiv einfallenden Lichtmenge erforderlich werden, wenn bei vorgegebener Filmempfindlichkeit das Aufnahmelicht zu hell ist und die Abblendmöglichkeit des Objektivs nicht ausreicht, um Überbelichtung zu vermeiden, oder gewünschte Blendenwerte oder Belichtungszeiten nicht eingehalten werden können.[1] Das kann der Fall sein, wenn sich das zu fotografierende Objekt durch die Wahl einer offenen Blende vor unscharfem Hintergrund abheben oder auch durch Langzeitbelichtung ein Wisch- oder Fließeffekt erzielt werden soll.

Um etwa die Bewegung herabfallenden Wassers fotografisch darstellen zu können, benötigt man 1/60 Sek. Belichtungszeit oder länger. Ist nun das Aufnahmelicht so hell und/oder die Filmempfindlichkeit so hoch, dass sich zur korrekten Belichtung trotz kleinstmöglicher Blende am Objektiv diese 1/60 Sek. nicht einstellen lässt, kommt ein Graufilter zum Einsatz. Insbesondere bei Architekturaufnahmen stören Personen oder Fahrzeuge, die sich vor dem Gebäude bewegen. Hier lässt sich durch den Einsatz von Graufiltern die Belichtungszeit so verlängern, dass die Reizschwelle des Films oder Bildsensors unterschritten wird und Personen oder Fahrzeuge im Bild nicht sichtbar werden.

Auch in der Filmtechnik werden Graufilter verwendet. Da bei der Film- bzw. Videoaufnahme üblicherweise eine konstante Belichtungszeit (im Regelfall – abhängig von der Bildfrequenz – 1/48, 1/50 oder 1/60 Sek.) erwünscht ist, reicht bei hellen Motiven oft die Abblendmöglichkeit der Objektive nicht aus, um ausgewogen belichtete Aufnahmen zu erzielen. Eine zu starke Abblendung würde zu einer Verminderung der Schärfe durch die auftretende Beugungsunschärfe führen, eine Verkürzung der Belichtungszeit hingegen zu unnatürlich wirkenden, stroboskopartigen Bewegungen. Deshalb ist in solchen Situationen ein Graufilter erforderlich. Professionelle Videokameras verfügen häufig über eingebaute Graufilter, die sich bei Bedarf in mehreren Stufen hinzuschalten lassen.

In der Lichttechnik werden Graufilter zur Verminderung der austretenden Lichtmenge eingesetzt, wenn das Dimmen der Scheinwerfer nicht erwünscht oder möglich ist, etwa wenn dies die Farbtemperatur des Lichtes verändern würde.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Neutraldichtefilter

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Neben herkömmlichen Graufiltern mit fester Stärke existieren auch variable Filter (auch als ND-Fader bezeichnet). Technisch handelt es sich hierbei um zwei hintereinander angeordnete Polarisationsfilter, die gegeneinander verdreht werden, wodurch sich die Lichtdurchlässigkeit verändert. Stehen beide Polfilter parallel, so tritt die geringste Abschwächung auf. Bei genau senkrechter Stellung zueinander wird das Licht theoretisch komplett blockiert. Besonders gerne werden variable Graufilter für Videoaufnahmen mit Spiegelreflexkameras bzw. Systemkameras verwendet, da diese im Gegensatz zu vielen Videokameras über keine eingebauten Graufilter verfügen, und das häufige Wechseln der Filter bei Veränderung der Lichtsituation aufwändig bzw. in manchen Situationen auch kaum möglich ist.

Variable Graufilter haben gegenüber herkömmlichen mit fester Stärke jedoch einige Nachteile:

Mit zunehmender Stärke wird die Abdunkelung ungleichmäßig, es können hellere und dunklere Bereiche im Bild entstehen. Im Extremfall, bei zu hoher eingestellter Stärke des Filters, führt dies schließlich dazu, dass ein schwarzes, kreuzförmiges Muster über dem gesamten Bild erscheint. Der Effekt tritt umso stärker in Erscheinung, je kürzer die Brennweite des Objektives ist. Der praktisch nutzbare Bereich variabler Graufilter ist durch diesen Effekt auf etwa 2- bis 32-fach begrenzt, wobei der Bereich durch die Kombination mit einem herkömmlichen Graufilter auch nach oben verschoben werden kann. Der nutzbare Bereich ist im Regelfall durch Min/Max-Markierungen gekennzeichnet und das Überschreiten dieses Bereiches manchmal auch mechanisch blockiert, viele Hersteller neigen jedoch dazu, den vermeintlich nutzbaren Bereich sehr großzügig auszulegen, sodass auch schon vor Erreichen der angegebenen Maximalposition störende Effekte auftreten können.
Da es sich um Polarisationsfilter handelt, bewirken diese auch einen Polfiltereffekt, der in manchen Situationen unerwünscht sein kann, da sich dadurch die natürlichen Farben und Kontraste stark verändern können (beispielsweise kann der Himmel in ungünstigen Situationen unnatürlich dunkel erscheinen). Bei einigen hochwertigen variablen Graufiltern ist zusätzlich zum vorderen Filterelement auch der gesamte Filter drehbar ausgeführt, um so unerwünscht auftretende Polfiltereffekte minimieren zu können.
Es kann zu einem sichtbaren Schärfeverlust kommen, insbesondere bei preiswerten variablen Graufiltern schlechter Qualität.
Die exakte, momentan eingestellte Stärke des Filters lässt sich nicht bestimmen. Dies ist relevant, wenn die erforderliche Belichtungszeit und Blende berechnet werden soll, beispielsweise bei Langzeitbelichtungen. Mit variablen Graufiltern kann eine korrekte Belichtung daher nur durch Ausprobieren bzw. mittels visueller Kontrolle erreicht werden.
Bei der Kombination von zwei linearen Polarisationsfiltern ist mit einer Restpolarisation zu rechnen, die Autofokus und Belichtungsmessung in Kameras mit Strahlteilern (vor allem Spiegelreflexkameras) beeinträchtigen kann.
Diese Nachteile lassen sich durch die Verwendung qualitativ hochwertiger variabler Graufilter zu einem gewissen Grad verringern, jedoch nicht gänzlich vermeiden.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Neutraldichtefilter