Auch mit meinen Ü 30 bin ich immer noch ein kleines, verspieltes Kind geblieben und wollte schon immer eine Drohne besitzen um damit ein wenig durch die Weltgeschichte zu fliegen.

Gefunden habe ich die Amewi Drohne und ob diese mich überzeugte oder nicht, lest Ihr wie immer in den folgenden Absätzen.

Beliefert wurden wir dieses mal direkt vom Club der Produkttester über DHL und haben 4 Tage auf das neue Spielzeug gewartet.

Verpackt kommt die Drohne in einem coolen, blauen Karton im welchen ein Klarsichtfenster eingebastelt ist und man direkt ein Blick auf die kleine Drohne werfen kann. Die Verpackung ist schon ein Blickfang und verlockt schnell zum Kauf.

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Auf den ersten Blick macht die Drohne einen guten Eindruck. Sie ist aus Kunststoff gefertigt und relativ leicht. Die 4 Rotorblätter sind mit einem Schutz versehen, so das diese nicht gleich abbrechen wenn man irgendwo gegen fliegt.

Die Drohne ist mit knapp 25g sehr leicht und demzufolge auch sehr Windanfällig. Der einzige Vorteil ist der, dass wenn man mit der Drohne irgendwo gegen kracht, dass nicht gleich alles zu Bruch geht.

Dazu bekommt Ihr eine aus Plastik gefertigte Fernbedienung welche relativ günstig Produziert aussieht und die Knöpfe sich auch dementsprechend nicht gerade “soft” drücken lassen.

Zum Lieferumfang gehören noch 4 Ersatzrotorblätter sowie das USB Ladekbal ohne Netzteil. Das USB Ladekbal zeigt Euch mit einer roten LED an wenn die Drohne geladen wird und erlischt wenn der Akku voll ist.

Die Auflösung der Kamera ist akzeptabel aber nicht hervorragend und bietet kein HD sondern nur eine 640er Auflösung. Die Bildqualität ist recht bescheiden muss ich ehrlich gestehen. Auf dem Handy kann man sich eine Vorschau anzeigen lassen. Dort wirkt das Bild scharf und wird auch in 720p dargestellt.

Alles in allem muss ich leider sagen, dass ich von der Qualität für knapp 50 EUR nicht überzeugt bin. Hier steckt weit aus mehr Potenzial drin.

Preis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages!

Kommen wir zur Kopplung der Drohne mit der Fernbedienung. Erst die Drohne hinten anschalten und die LEDs fangen an der Rückseite an wie wild zu blinken. Anschließend schaltet man die Fernbedienung ein und betätigt den linken Stick indem man ihn nach ganz oben schiebt. Die Fernbedienung gibt ein Signal von sich und die Drohne sollte verbunden sein. Hierbei zeigte sich, dass man diesen Vorgang durchaus mehrfach wiederholen muss bevor die Verbindung hergestellt ist.

Die Kopplung mit dem Handy ist weitaus komplizierter. Vorab sei gesagt, dass die Drohne ein WLAN Signal ausgibt mit welchem man sich verbinden muss. Dies hat den Nachteil das die Reichweite nicht mehr als 30 Meter beträgt (im Test sogar weit aus weniger). Eine Verbindung zwischen meinem Samsung Galaxy S8 Plus war zwar möglich aber die APP welche man nutzen soll, erkannte über mein Handy die Drohne nicht als korrekte Verbindung und somit war ein Test mit diesem Handy ohne Erfolg.

Mit einem Samsung Galaxy S7 Edge hingegen, klappte die Verbindung und auch die APP welche angeboten wird, konnte Problemlos gestartet werden. Mit dem WLAN verbunden, APP gestartet und man konnte tatsächlich anfangen mit der Drohne durch die Gegend zu fliegen.

Zur APP sei gesagt, dass es 2 verschiedenen APPs gibt, welche einem in einer der 2 Bedienungsanleitungen vorgeschlagen werden. Dies ist einmal die App Explation UFO welche sich installieren und starten lässt aber eine Bedienung irgendwie nicht möglich war. Und die zweite App GX-UFO welche im Google Playstore in 2 Versionen zur Verfügung steht. (4.0 & 4.2 zum Zeitpunkt des Tests). Die 4.2 stürzte beim S8 Plus ständig ab und die 4.0 funktionierte zwar auf dem S8 Plus konnte aber die Drohne nicht erkennen. Beim S7 Edge hingegen funktionierte die 4.2 und auch die Steuerung darüber war möglich.

Nun zum eigentlichen Thema wieso man sich solch eine Drohne kauft: Dem fliegen.

Wie soll ich es beschreiben? Im Indoor Bereich kann man mit etwas Übung und einjustieren tatsächlich ca. 4,5 Minuten fliegen. Im Outdoor Bereich sollte man es einfach lassen! Die Drohne ist so Windanfällig und so schwer zu steuern, dass ich bei uns einmal durchs gesamte Dorf rennen musste und die Drohne 20 Minuten lang suchen dürfte.

Die Steuerung ist über die Fernbedienung und über die APP mehr als kompliziert. Was hier als einfaches Handling beschrieben wird, ist für uns fern jeglicher “Einfachen Bedienung”. Über die Fernbedienung geht es noch relativ und wir haben sogar die Flips hinbekommen auch wenn nicht freiwillig.

Über die APP hingegen kann man die Steuerung komplett vergessen. Entweder reagiert die Drohne gar nicht oder macht sich auf einmal komplett selbstständig und verschwindet im Nirwana.

Damit Videos und Fotos aufgezeichnet werden können, ist die Kopplung der APP erforderlich da man der Drohne über die APP den Befehl gibt. In der Anleitung steht zwar was mit einem SD Karten Slot aber der fehlt hier gänzlich.

Leider konnten wir die Drohne genau nur 2 Tage benutzen, danach waren die Schutzbügel an den Rotorblättern gebrochen (Fall aus 3 Meter Höhe) und das war es dann. Die Drohne ist nun komplett unbrauchbar. Sehr schade für knapp 50 EUR habe ich weit aus mehr erwartet.

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